Die Telekommunikations- und Internetbranche stehen vor der Unklarheit, ob sie in Zukunft einer gesetzlichen Pflicht unterliegt, die Verbindungsdaten ihrer Kunden zu speichern. Die ursprüngliche Anordnung wurde von der Bundesnetzagentur gestoppt. Doch wie geht es weiter?

Die Unternehmen von Kommunikationsnetzen für Telefonie und Daten wünschen sich mehr langfristige Planungssicherheit. Konkret geht es um die ursprünglich vorgesehene Verpflichtung, die Verbindungsdaten Ihrer Kunden zu speichern. Diese wurde kurzfristig von der Bundesnetzagentur ausgesetzt. Aktuell ist unklar, wie die letztliche Entscheidung ausfallen wird. Wird die Verpflichtung zur Vorratsdatenspeicherung aber in Kraft gesetzt, dann wird in der Regel den betroffenen Unternehmen kaum Reaktionszeit zugestanden, bis die Verpflichtung inhaltlich gewährleistet sein muss.

Die Thüga SmartService ist für diesen Fall in die Vorleistung gegangen und

  • ermöglicht Tele- und Datenkommunikationsnetzunternehmen der Verpflichtung, Verkehrsdaten auf Vorrat zu speichern, unverzüglich nachzukommen. Und das uneingeschränkt von der Endkundenanzahl! Abgedeckt ist damit die Regelkommunikation gegenüber den autorisierten Behörden und bei Auskunftsverlangen dieser gemäß §113 TKG die Übermittlung im geforderten Vier-Augen-Prinzip. Ergänzend würde Thüga SmartService die Unternehmen bei der Durchführung der Kontrollen durch das Auditoren-Team mit BNetzA, BfDI und gegebenenfalls BSI begleiten.
  • unterstützt betroffene Provider oder Telefonanbieter in puncto technischer Sicherstellung und gesetzeskonformen Handlings der Daten. Thüga SmartService speichert und verwaltet die geforderten Verbindungsdaten gesetzeskonform auf speziell abgesicherten Servern in den eigenen Rechenzentren. Das qualifizierte Personal stellt den performanten 24/7 Betrieb und die Systemverfügbarkeit (inklusive Backupkonzept) sicher. Die gesamte Compliance nach dem TKG ( §113b, §113c, §113 d-f) ist natürlich gewährleistet.
  • offeriert die Dienstleistung im Rahmen von SaaS, d.h. die jeweiligen Kunden müssen nicht in die eigene IT und Entwicklungsaufwände investieren. Dies in Kombination mit der Tatsache, dass die Aufwände für Releasewechsel und Anpassungen an die fortschreitende Entwicklung bei Thüga SmartService ausschließlich bei der SmartService liegen, sorgt für Kostentransparenz und verlässliche Planung. Ein entscheidender Vorteil für die Vertriebe, die die zusätzlichen Kosten der Vorratsspeicherung im margenengen Telekommunikationsmarkt schwerlich an die Endkunden weitergeben könnten.
  • ist mit dem stark regulierten Umfeld der Telekommunikationsbranche wohl vertraut. Neben der Zertifizierung nach ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz und IDW PS 951 wird die korrekte Verbindungspreisabrechnung für Endkundenrechnungen gemäß § 45g TKG nachgewiesen.

In Summe stellt die skalierbare, gesetzeskonforme und effiziente SmartService-Lösung die technische Sicherstellung des Systembetriebs und ein professionelles Handling bei einer möglichen Vorratsdatenspeicherung sicher. Entscheidende Eingangsvoraussetzung ist, dass der Gesetzgeber die entsprechende Rechtsgrundlage und -sicherheit geschaffen hat.